Kennedy Attentat
Ein für viele US-Amerikaner historischer und zugleich tiefschwarzer Tag war der 22. November 1963 – der Tag der Ermordung des 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten, John Fitzgerald ‚Jack’ Kennedy.
Auf dem Weg zu einem Veranstaltungsort in Dallas fuhr der offene Wagen des Präsidenten an zahllosen Menschen vorbei, die ihm vom Straßenrand aus zuwinkten. Auf der Elm Street, nur wenige Minuten von seinem Ziel entfernt, geschah das Attentat. Gegen 12.30 Uhr fielen mehrere Schüsse. Ein Projektil durchschlug den Hals des Präsidenten von hinten und verletzte den vor ihm sitzenden Gouverneur Connally an Brust, Handgelenk und Oberschenkel. Da John F. aus medizinischen Gründen gezwungen war ein Korsett zu tragen, blieb er trotz der Verwundung aufrecht sitzen. So konnte ihn eine zweite Kugel in den Kopf treffen und dabei die obere rechte Schädelhälfte absprengen. Während Jackie Kennedy, die Ehefrau des Präsidenten, den Kopf ihres Gatten zusammenzuhalten versuchte, erhöhte der Fahrer des Präsidentenwagens sein Tempo auf Fluchtgeschwindigkeit und steuerte das Parkland Memorial Hospital an. 14 Ärzte bemühten sich dort, das Leben des Schwerstverletzten zu retten, mussten jedoch gegen 13 Uhr Kennedy für tot erklären.
Offiziell hat der Marxist Lee Harvey Oswald, der eine Ausbildung im US-Marine Corps absolviert hatte und etwa drei Jahre in der Sowjetunion lebte, den Anschlag als Alleintäter verübt. Dennoch sind viele Kritiker der Meinung, dass es sich bei der Ermordung John F. Kennedys um eine Verschwörung handeln musste. Als Drahtzieher wurde unter anderem auch Lyndon B. Johnson, der Vizepräsident und Amtsnachfolger Kennedys, ins Spiel gebracht. Ein Ende der Spekulationen um die Ermordung Kennedys ist zurzeit noch nicht in sicht.